« Schafft mir diese Melodie aus dem Kopf! | Home | Patienten dürfen sich freikaufen »
Schmerzlindernde Wirkung von Akupunktur bewiesen
Von Internetapotheke 1-apo.de | 1.Juni 2010

Die feinen Nadelstiche führen zur Ausschüttung des körpereigenen, schmerzhemmenden Substanz Adenosin
Wirkt Akupunktur oder wirkt Akupunktur nicht? Darüber streiten sich Forscher schon ewig. US-Wissenschaftlern der University of Rochester (New York) ist es jetzt im Tierversuch gelungen, die Wirkung von Akupunktur zu messen. Die Forscherin Maiken Nedergaard behandelte Mäuse mit einer schmerzenden Pfote so, wie man auch Menschen in diesem Fall behandeln würde: Sie wurden am “Zunsanlipunkt” – einem bekannten Akupunkturpunkt nahe des Knies – genadelt. Die Sitzung dauerte 30 Minuten und beinhaltete etwa auch die übliche Drehung der Nadeln mit der Hand – eine Maßnahme, die laut Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) die Wirkung des Eingriffs verstärkt.
Nedergaard fand heraus, dass in unmittelbarer Nähe der Nadelstiche der Adenosin-Level im Gewebe um das 24-fache gestiegen war. Die dergestalt behandelten Mäuse empfanden um rund zwei Drittel weniger Schmerzen, wie Verhaltenstests nahelegen.
Adenosin ist ein natürlicher Schmerzhemmer, der – wie die Forscher nun nachgewiesen haben – durch Akupunktur aktiviert werden kann. Die Adenosinmoleküle docken an spezielle Rezeptoren an, die auf schmerzleitenden Nervenfasern sitzen. Dadurch dämpfen Sie den Schmerz. Mäuse, denen das Gen für den sogenannten A1-Rezeptor aus dem Erbgut entfernt worden war, sprachen erwartungsgemäß nicht auf die Therapie an.
Quelle: apotheken-umschau.de
Topics: Allergie |








