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Zucker: Die besten Süßstoffe liefert die Natur
Von Internetapotheke 1-apo.de | 17.Februar 2010

Schwere Last: Zuckerrohrernte auf Barbados
Ob Honig oder Zuckerrübe, Stevia oder Ahornsirup – Süßes muss nicht künstlich sein.
Unsere Urahnen kannten Zucker nur in Form von Früchten. Aber auf ihrer Suche nach Nahrung mit hohem Energiegehalt bevorzugten sie Fettes und Süßes – eine Vorliebe, die uns bis heute erhalten geblieben ist. „Zucker aktiviert im Gehirn einen Belohnungseffekt. Diesen Stimulus suchen wir“, erläutert Professor Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke.
Vor mehr als 1000 Jahren war das Zuckerrohr die erste Pflanze, die diese Wirkung erzielte. Sie verbreitete sich über Indien, Persien und China und gelangte um 1100 nach Europa. Kolumbus verschiffte das süße Gewächs nach Südamerika, dort begann der Anbau im großen Stil.
Heute stammen etwa 60 Prozent des Zuckers weltweit von der südamerikanischen Zuckerrohrpflanze. Er steckt in vielen Lebensmitteln, schmeckt lecker, macht ein bisschen süchtig – doch zuviel davon ist ungesund, verursacht Karies und Übergewicht. Die braune Variante ist in dieser Hinsicht nicht anders, wie oft behauptet wird. Gesündere Süßstoffe sind gefragt – am besten natürliche.
Quelle: Apotheken-Umschau
Topics: Ernährung |








