„Gnothe seauton – erkenne dich selbst“, forderte schon im antiken Griechenland eine Säuleninschrift die Besucher des Apollontempels in Delphi auf.
Doch kann man sich überhaupt selbst kennen? Unwillkürlich gehen wir alle davon aus, dass wir selbst unser einzig wahrer Kenner sind. Schließlich wissen nur wir allein und niemand sonst, was in uns vorgeht, was wir fühlen, denken und empfinden. Aber wie zutreffend ist dieser Blick von innen? Ist das, was ich von mir wahrnehme, tatsächlich identisch mit der Person, die ich bin? Bin ich nicht oft blind für meine Schwächen, vielleicht sogar blind für meine Stärken? Gewährt am Ende der Blick von außen – der des Partners, der Freunde, ja sogar wildfremder Personen – eine klarere Sicht aufs Selbst?
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