Wenn Sie wissen wollen, ob einer Ihrer Angehörigen eine Demenz entwickelt, lohnt sich ein Blick aufs Bankkonto.
US-Forscher verglichen die „Finanzleistungen“ von 62 Patienten mit milder kognitiver Dysfunktion (MCI) und 76 zerebral unauffälligen Senioren. Zu Beginn der Studie und ein Jahr später wurden alle mit dem „Financial Capacity Instrument“ (FCI) getestet.
Bei den 25 MCI-Patienten, die innerhalb der zwölf Monate an Alzheimer erkrankten, verschlechterte sich die Fähigkeit, mit Geld umzugehen, signifikant stärker als bei den demenzfrei gebliebenen 62 Leidensgenossen. Es lohnt sich also nachzuhaken, ob ein Patient z.B. noch mit dem Scheckbuch klarkommt oder Briefe von der Bank versteht. Angehörige sollten ggf. rechtzeitig Vorsorge treffen, empfehlen die Autoren aus Alabama in der Zeitschrift „Neurology“.
Quelle: Medical Tribune
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