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Nach Grippe nicht direkt trainieren
Von Internetapotheke 1-apo.de | 6.März 2010
Nach einer fiebrigen Erkältung oder einer Grippeerkrankung sollten Sportler nicht direkt wieder mit dem Training beginnen. Experten raten dazu, für jeden Tag, an dem der Patient Fieber über 38 Grad hatte, eine Woche keinen Sport zu treiben. Auch sollte der Betroffene nicht gleich am ersten fieberfreien Tag wieder ins Büro oder in die Schule – selbst wenn die Erkrankung schon im Abklingen oder nur leicht verlaufen ist.
Eine Infektion, die mit Fieber einhergeht, schwächt den Körper. Grippe kann nicht nur die Lunge und die Atemwege betreffen, sondern auch das Herz angreifen. Zwar ist eine Entzündung oder Vergrößerung des Herzmuskels in Folge einer Grippe selten, aber nicht ausgeschlossen. Wer sicher gehen will, dass sein Herz nach einer Grippeinfektion nicht angegriffen ist, sollte beim Arzt ein bis zwei Wochen nach der Erkrankung ein EKG und eine Echokardiografie machen lassen.
Selbst wenn der Arzt sein Okay gibt, sollte nicht direkt das volle Trainingsprogramm durchgezogen werden. Der Körper muss langsam wieder an die Anstrengung gewöhnt werden. Bei den geringsten Zeichen von Schwäche oder beim Auftreten von Beschwerden sollte der Sportler das Training abbrechen und eine erneute mehrtägige Pause einhalten. Eine Entzündung des Herzmuskels kann sich zu einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ausweiten, die im Extremfall eine Organtransplantation notwendig macht.
Menschen, die bereits unter Herzerkrankungen leiden, empfehlen Experten eine Impfung gegen Grippe und Schweinegrippe. Denn eine Grippeerkrankung erhöht auch das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Durch die virale Infektion kann es zur Beschädigung der Zellinnenwände der Blutgefäße kommen. Dabei können sich Plaques lösen, die unter Umständen zu einem Herzinfarkt führen.
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