Regen, Nebel, Kälteeinbruch, dann wieder Trockenheit, Hitze, dann wieder Regen. Dieser Sommer macht, was er will. Meteorologe Clemens Mad erklärt die Auswirkungen auf Gesundheit und Psyche
Schlafmittel – für Millionen Deutsche die vermeintlich schnelle Einschlafhilfe. Doch Experten bemängeln: Zu unkritisch würde zu solchen Mittel gegriffen und zu lax sei der Umgang mit ihnen.
Jeder dritte bis vierte Deutsche erleidet im Laufe seines Lebens eine psychische Erkrankung. Doch die meisten verdrängen sie, auch aus der Angst vor einer Stigmatisierung in der Öffentlichkeit.
Depressive können Kontraste deutlich schlechter wahrnehmen als Gesunde. Das lässt sich messen und zur Diagnose nutzen.
Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, innere Leere – Depressionen können Betroffene im Extremfall bis in den Selbstmord treiben. Eine Studie nährt jetzt den Verdacht, dass das Leiden auch die Demenz-Gefahr im Alter steigen lässt.
Depressionen verstärken Schmerzen: Italienische Neurologen haben neue Belege dafür gefunden, dass eine Depression nicht nur die Verarbeitung von Schmerzimpulsen verändert, sondern auch das Schmerzempfinden intensiviert.
„Warum gerade ich?“ „Wieso bin ich nie richtig zufrieden mit dem, was ich tue?“ „Warum gelingt es mir nicht, mein Leben in den Griff zu kriegen?“ „Was hat das zu bedeuten, dass mein Chef mich gestern so komisch angeguckt hat?“ – Sich von solchen Gedanken loszureißen, die zu keiner Lösung führen, fällt manchen Menschen...
Das Anticholinergikum Scopolamin mildert auch schwere Depressionen. Die Wirkung setzt innerhalb von drei Tagen ein – und damit viel schneller als die herkömmlichen Antidepressiva, deren Wirkung nach zwei bis vier Wochen eintritt. Hier weiterlesen
Die Zahl depressiver Menschen in Deutschland ist erneut gewachsen. Schuld sind die Wirtschaftskrise und zunehmener sozialer Stress. Es ist die Angst um den Job, gepaart mit einem generellen Gefühl der Verlorenheit, die die Volkskrankheit Depression auf ihrem Vormarsch vorantreibt. So jedenfalls begründet die KKH-Allianz die Ergebnisse ihrer jüngsten Studie. Hier weiterlesen
Die Diabetes-Diagnose verändert das ganze Leben. Viele Betroffene können mit dieser Umstellung nicht umgehen, mögliche Folgen sind psychische Leiden. Wie Patienten geholfen werden kann, beantwortet der Diplom-Psychologe Christopher Scheff im Interview mit DerWesten. Hier weiterlesen
Dominieren bei einer Depression Konzentrationsstörungen, Energie-, Antriebs- oder Freud-losigkeit, steckt möglicherweise ein dopaminerges Defizit dahinter. Für diese Patientenkönnte sich der Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI) Bupropion(Elontril®) eignen.
Bei über der Hälfte aller Patienten sind Antidepressiva unwirksam. US-Wissenschaftler haben nun in Tierversuchen den möglichen Grund dafür entdeckt: Die Betroffenen haben vermutlich zu viele Serotonin-Rezeptoren in einer Hirnregion, die der Medikamentenwirkung entgegenarbeitet. Hier weiterlesen
Anruf genügt – hilft telefonische Betreuung bei Depressionen? Eine US-Studie mit Herzpatienten, die nach Bypass-Operationen schwermütig waren, weckt Hoffnung. Hier weiterlesen
Einer US-Studie zufolge sind Jugendliche heute fünf Mal häufiger psychisch krank als vor 70 Jahren. Immer mehr Jugendliche leiden unter Depressionen und Angstzuständen. Anhand einer Auswertung von rund 80.000 Fragebögen von Schülern und Studenten aus den Jahren 1938 bis 2007 haben US-Wissenschaftler ermittelt: Fünf Mal mehr Jugendliche leiden heute an Depressionen (ein Anstieg von...
Zu wenig Schlaf schlägt Jugendlichen auf das Gemüt, fanden US-Forscher heraus Hier weiterlesen oder hier
Die biologische Depressionsforschung glich viele Jahre einem riesigen Tross, der kaum noch von der Stelle kam. Seit Jahrzehnten beherrschte das Paradigma von der Depression als einer Balancestörung der Nervenbotenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin alle Denkkonzepte, aber es unterdrückte auch wie ein Dogma alle abweichenden Meinungen.
Ein seit über 20 Jahren zugelassenes Medikament gegen Depressionen ist nach umfassenden wissenschaftlichen Studien praktisch wirkungslos. Ein positiver Nutzen des Wirkstoffs Reboxetin im Medikament Edronax sei nicht nachzuweisen, teilte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln in einer abschließenden Bewertung mit. Hier weiterlesen